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Coronavirus - Aktuelle Informationen

Aktuelle Corona-Fallzahlen am 26.11.2021: 90 neue Fälle - 7-Tage-Inzidenz: 531,2

Am Freitag, den 26. November 2021, liegen im Landkreis Bad Kissingen 90 neue Corona-Fälle vor. Aktuell sind 756 Personen mit dem Virus infiziert, davon werden 31 stationär behandelt. Gegenüber dem Vortag sind 51 weitere Personen genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 531,2.

Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 6.051 Corona-Fälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 5.174 Personen. 122 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben. 397 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (441), Hammelburg (204), Bad Brückenau (111).

Leider sind drei weitere Personen verstorben, die mit Covid-19 infiziert waren. Alle Personen hatten Vorerkrankungen, zwei der drei waren vollständig geimpft. Eine Person war über 70 Jahre alt, 2 über 80 Jahre.

Betroffene Einrichtungen:

Lebenshilfe Bad Kissingen, Nüdlingen: 1 Bewohner/in
Haus Aublick, Bad Kissingen: 1 Bewohner/in
Katharinenschule, Fuchsstadt: 1 Schüler/in sowie 1 Mitarbeiter/in
Grundschule Lauter: 1 Schüler/in
Mittelschule Hammelburg: 1 Schüler/in
Saaletal-Schule, Hammelburg: 1 Schüler/in
Schönborn-Gymnasium Münnerstadt: 1 Schüler/in
Sinnberg-Grundschule, Bad Kissingen: 1 Schüler/in
Frobenius-Gymnasium, Hammelburg: 1 Schüler/in
Kindergarten Regenbogenland, Bad Brückenau: 1 Mitarbeiter/in
Kindertagesstätte Rottershausen: 1 Kind
Bildungsstätte Heiligenhof, Bad Kissingen: 1 Mitarbeiter/in

Hinweise:

Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Anzahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen wieder, bezogen auf 100.000 Einwohner. Die vom Landkreis Bad Kissingen veröffentlichten Werte stützen sich auf den aktuell vorliegenden Stand des Gesundheitsamtes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.landkreis-badkissingen.de/coronavirus.

Allgemeinverfügung zur Quarantäne:

Der Landkreis Bad Kissingen hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die sich auf die Quarantänezeiten von engen Kontaktpersonen auswirkt. Damit wird engen Kontaktpersonen und Hausstandsmitgliedern eines bestätigten Covid-19-Falles, die sich in Quarantäne befinden, erst nach 10 Tagen (vorher 7 Tage) die Möglichkeit eröffnet, durch eine Testung mittels PCR-Test oder Antigenschnelltest die Quarantäne zu beenden. Die Allgemeinverfügung tritt morgen (11.11.21) in Kraft.

Zur Begründung: Das SARS-CoV-2-Virus verbreitet sich im Landkreis Bad Kissingen derzeit wieder vermehrt. Neben einer exponentiell ansteigenden Zahl an Neuinfektionen – die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis lag am 10.11.2021 bei 380,9 (Quelle: RKI) – sind auch die Krankenhäuser und insbesondere die Intensivstationen im Leitstellenbereich stark ausgelastet. Die Voraussetzungen des § 17a Abs. 1 der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordung liegen vor. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung kann derzeit nicht gewährleistet werden.

Wichtiger Hinweis für alle Impfwilligen:

Die Nachfrage nach Impfungen, insbesondere nach Auffrischimpfungen, ist derzeit enorm hoch. Obwohl wir die Impfhotline personell verstärkt haben, ist sie heute Vormittag für längere Zeit zusammengebrochen. Wir bitten deshalb alle Impfwilligen noch einmal nachdrücklich: Buchen Sie Ihren Impftermin bequem online unter impfzentren.bayern. Haben Sie dazu keine Möglichkeit oder brauchen Sie Unterstützung? Dann fragen Sie doch bitte in Ihrem Freundes- oder Familienkreis, sicherlich ist Ihnen da gerne jemand behilflich.

Appell des Gesundheitsamts:

Aus aktuellem Anlass weist das Gesundheitsamt Bad Kissingen darauf hin, dass die Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften) auch von Geimpften unbedingt weiterhin eingehalten werden sollten. Wer auch nur leichte Erkältungssymptome hat, sollte sich zudem von anderen Menschen isolieren – sich also nicht mit Freunden oder Bekannten treffen oder eine Veranstaltung besuchen. Nur so kann eine erneute Ausbreitung des Virus verhindert werden.

Neue Erreichbarkeit Impfhotline:

Die Impfhotline unter der Tel. 0971/801-1000 ist ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr besetzt.
 

Aktuelle Corona-Lage: Landratsamt erweitert Hotlines personell und fährt das Impfzentrum hoch
Zahl der Covid-19 Infizierten steigt exponentiell – Landrat bittet um Vorsicht, Verständnis und Geduld

Die Corona-Lage im Landkreis Bad Kissingen spitzt sich von Tag zu Tag mehr zu: „Die Zahl der Infizierten steigt exponentiell, immer mehr Covid-19-Patienten müssen auf Intensivstationen behandelt werden“, macht Landrat Thomas Bold deutlich. Wo sich die Menschen anstecken, ist unklar. „Wir können derzeit im Landkreis keine Hotspots feststellen. Das Infektionsgeschehen ist diffus, in den meisten Fällen ist unklar, wo sich die Menschen infiziert haben.“ Angesichts dieser Lage ist eine vollständige Kontaktnachverfolgung aktuell nicht mehr zu leisten (siehe auch Pressemitteilung vom 29.10.21).

„Wir werden einen Winter erleben, der deutlich schwieriger wird als der letzte“, so der Landrat. Glücklicherweise sind Einrichtungen wie Pflege- und Altenheime in der vierten Welle bislang von größeren Ausbrüchen mit dramatischen Folgen verschont geblieben. „Das ist, davon bin ich überzeugt, vor allem der guten Impfquote unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden zu verdanken, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Aber das ist kein Selbstläufer – wir müssen weiterhin alles dafür tun, dass das so bleibt. Wir müssen die vulnerablen Gruppen, aber auch alle anderen Menschen und uns selbst vor einer Ansteckung schützen“, betont Landrat Bold nachdrücklich.

Angesichts der aktuellen Situation wird die Corona-Arbeit im Landratsamt deutlich intensiviert: Seit dieser Woche sind erneut Bundeswehr-Soldaten in der Kontaktnachverfolgung eingesetzt; das Bürgertelefon und die Impfhotline werden personell verstärkt; schon seit Tagen arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hochdruck daran, dass das Impfzentrum so bald wie möglich wieder hochgefahren werden kann.

Diese Arbeit bindet viel Personal, das seine eigentlichen Aufgaben in den jeweiligen Sachgebieten nun hinten anstellen muss. „Insofern bitten wir die Bürgerinnen und Bürger in zweifacher Hinsicht um Geduld: Zum einen kann sich die Bearbeitungszeit für Anträge und andere Anliegen verzögern. Zum anderen müssen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Corona-Arbeit neu eingelernt werden. Da kann es vorkommen, dass sie nicht sofort die neuen Regelungen parat haben oder erst Rücksprache halten müssen, zum Beispiel wegen der Quarantänedauer“, wirbt der Landrat um Verständnis.

Auffrischimpfungen, wöchentliche Neuerungen in den Corona-Regeln, Anfragen wegen Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen: „Wir merken jeden Tag, wie verunsichert die Bürgerinnen und Bürger sind“, so Bold. „Deshalb setzen wir alles daran, die Menschen nicht allein zu lassen. Ich bitte aber auch um Nachsicht: In der Regel erfahren wir von Änderungen der Corona-Regeln auch zuerst aus den Medien. Es ist also keineswegs so, dass wir uns mit Vorlauf auf die Änderungen einstellen können und auf alle Fragen, die sich in der Praxis ergeben, schon eine Antwort haben. Bitte haben Sie Geduld!“ Der Landrat mahnt außerdem zur Vorsicht: „Auch wenn es momentan wieder möglich ist, in großen Gesellschaften Geburtstage zu feiern und mit völlig fremden Menschen in der Disco zu tanzen – seien Sie nicht leichtsinnig! Auch wer geimpft ist, kann das Virus in sich tragen und unbemerkt weiterverbreiten.“ Das RKI rät aktuell wieder dazu, alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren.

Um die fast täglich wachsenden Aufgaben bewältigen zu können, sucht das Landratsamt derzeit auch externes Personal – unter anderem fürs Impfzentrum. Interessierte Fachkräfte sind aufgerufen, sich bei der Carl von Heß Sozialstiftung in Hammelburg zu melden, E-Mail: impfen@vonhess-stiftung.de.

Im Impfzentrum hat man auf die neuesten Entwicklungen bereits reagiert: Es wurde, soweit möglich, Impfstoff nachgeordert. Ab sofort sind Impfungen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Anmelden kann man sich über das zentrale System BayIMCO unter impfzentren.bayern. Da ältere Accounts bereits gelöscht wurden, ist eine erneute Registrierung erforderlich. Geimpft wird mit Corminaty (von Biontech) und Johnson & Johnson, die Wahl kann der Impfwillige vor Ort treffen. Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit Biontech durchgeführt. Ab 26. November hat das Impfzentrum neue Öffnungszeiten: freitags 12 bis 19 Uhr, samstags 13 bis 19 Uhr, sonntags 14 bis 18 Uhr.

Das Landratsamt ist für Publikumsverkehr grundsätzlich geöffnet, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Sollte eine persönliche Vorsprache erforderlich sein, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, vorher Kontakt mit der/dem zuständigen Sachbearbeiter/in aufzunehmen. Wenn möglich, sollten auch weiterhin die alternativen Kontaktwege (Post, E-Mail oder Telefon) genutzt werden. Bei allen Terminen im Landratsamt muss zudem eine FFP2-Maske getragen werden.

Corona-Maßnahmen: Was gilt aktuell?

Ein Überblick: Welche Regelungen gelten momentan, was bedeutet das für mich? Was ist erlaubt, was nicht?

Aktuell gilt die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV). 

Die Krankenhaus-Ampel steht bayernweit auf ROT.

Damit gilt u.a. - auch im Landkreis Bad Kissingen - überall dort, wo bisher eine medizinische Maske genügte, eine FFP2-Maskenpflicht.

In Hotels, in der Gastronomie und bei körpernahen Dienstleistern wie Friseuren gilt 3G plus.

2G gilt u.a. in Fitnessstudios und Sportstätten, Theatern, Kinos und Museen, Zoos, Bädern und Solarien. Ausgenommen von der 2G-Regelung sind Kinder unter zwölf Jahren.

Bekanntmachung - Stufe ROT erreicht (9. November 2021)

Das Landratsamt Bad Kissingen gibt als zuständige Kreisverwaltungsbehörde bekannt, dass am 09.11.2021 die verfügbaren Intensivbetten im Leitstellenbereich, dem der Landkreis Bad Kissingen angehört, zu mindestens 80% belegt sind und zugleich die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Bad Kissingen den Wert von 300 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschritten hat. Da die maßgeblichen Regelungen der 14. BayIfSMV bereits seit heute aufgrund landesweiter Bekanntmachung gelten, hat dies keine weitergehenden rechtlichen Auswirkungen für den Landkreis. 

Einen guten Überblick zu den aktuell gültigen Regeln bietet diese Seite (Zusammenfassung des Bürgerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung).

Das Bayerische Kabinett hat am 9. November neue Maßnahmen zu Bewältigung der Pandemie beschlossen. Den Bericht aus der Kabinettssitzung finden Sie hier.

Die Beschränkungen richten sich nicht mehr ausschließlich nach der 7-Tage-Inzidenz (Neuinfizierte pro 100.000 innerhalb von sieben Tagen), sondern auch nach der Belastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems (Hospitalisierungsinzidenz). Indikator dafür ist die Krankenhausampel.

Wichtige Kennzahlen für Bayern auf einen Blick finden Sie hier.

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Wie groß der Anteil der Covid-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten ist, zeigt die Übersicht des DIVI-Intensivregisters (herunterscrollen für einen Überblick auf Kreisebene).

Regionale Hotspotregelung:

In Landkreisen, die

1. zu einem Leitstellenbereich gehören, in dem die zur Verfügung stehenden Intensivbetten bereits zu mindestens 80 % ausgelastet sind, und in denen zugleich

2. eine 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wird,

gelten die Maßnahmen entsprechend, die bei einer landesweiten roten Krankenhausampel gelten würden. Das Vorliegen der Voraussetzungen wird von der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde durch Bekanntmachung festgestellt. Die Maßnahmen gelten ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag. Sie enden wieder, sobald nach Feststellung der Kreisverwaltungsbehörde ein Parameter drei Tage lang unter den genannten Werten liegt.

Die entsprechende amtliche Bekanntmachung des Landkreises Bad Kissingen finden Sie hier.

Seit 21.09.21 gelten für den Landkreis Bad Kissingen die Regelungen der 14. BayIfSMV, die an die Voraussetzungen geknüpft sind, dass eine 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. 

3G-Regelung:

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

Häufig gestellte Fragen im Überblick: Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengefasst. 

Landkreis Bad Kissingen führt Luca-App ein

Kontaktnachverfolgung soll damit einfacher werden – wichtiges Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Papierlisten mit handgeschriebenen Kontaktdaten waren gestern, in Zukunft läuft alles digital – zumindest für diejenigen, die das wollen: Denn ab sofort kann im Landkreis Bad Kissingen die Luca-App eingesetzt werden. Mit Hilfe der Software können beispielsweise im Handel oder in der Gastronomie Kontakte dokumentiert werden. Wird bei einem Gast eine Corona-Infektion nachgewiesen, werden die Daten dem jeweiligen Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt. Damit soll die Kontaktnachverfolgung für die Behörden einfacher werden. 

„Damit haben wir die Möglichkeit, Kontakte schnell und lückenlos zurückzuverfolgen“, sagt Landrat Thomas Bold. „Das wiederum hilft uns dabei, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen – ein ganz wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie neben anderen Maßnahmen wie Impfungen und Tests.“

Die Nutzung der App ist freiwillig und kostenlos. Mit ihr können sich die Nutzerinnen und Nutzer bei einem Besuch eines Restaurants, eines Modegeschäfts oder eines Konzerts anmelden, indem sie einen QR-Code mit ihrem Smartphone einscannen und damit „einchecken“. Beim Verlassen checken sie wieder aus. Sollte bei dem Besuch eine Person in der Nähe gewesen sein, die mit Corona infiziert war, übermittelt die App diese Informationen nach Freigabe durch den Betreiber z.B. des Geschäfts oder des Veranstaltungsortes an das zuständige Gesundheitsamt. Die Weitergabe der Daten erfolgt verschlüsselt und damit sicher. Auch im privaten Bereich kann die Software verwendet werden.

Die App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme Android und iOS und als Webapp. Für alle, die kein Smartphone besitzen, soll es bald einen Schlüsselanhänger geben, über den man sich entsprechend aus- und einchecken kann. Grundsätzlich ist es auch weiterhin möglich, sich handschriftlich in ausgelegte Kontaktlisten einzutragen – die Entscheidung darüber trifft der jeweilige Betreiber des Restaurants, Geschäfts oder der kulturellen Einrichtung.

Im Moment wird die App durch die hohe Inzidenz und die damit verbundenen Einschränkungen (z.B. sind aktuell Museen und Restaurants geschlossen) eher wenig genutzt. „Aber sobald die Maßnahmen gelockert werden, kann uns die Luca-App dabei unterstützen, dass wir einen Schritt weiter zurück zur Normalität machen“, so Landrat Bold.

Antworten zu häufig gestellten Fragen beantwortet der Betreiber der App auf seiner Webseite unter https://www.luca-app.de/faq.

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