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Coronavirus - Aktuelle Informationen

Aktuelle Corona-Fallzahlen am 05.05.2021: 22 neue Fälle - 7-Tage-Inzidenz: 129,8

Am Mittwoch, den 5. Mai 2021, liegen im Landkreis Bad Kissingen 22 neue Corona-Fälle vor. Aktuell sind 289 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag sind 34 weitere Personen genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 129,8.

Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 3.367 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 2.982 Personen. 96 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben. 378 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 20 Personen.

Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (189), Hammelburg (60), Bad Brückenau (40).

Leider sind zwei weitere Personen verstorben, die mit Covid-19 infiziert waren. Eine Person war zwischen 40 und 50 Jahre alt, die andere zwischen 60 und 70 Jahre und hatte Vorerkrankungen. Beide lebten zuletzt in einem privaten Haushalt.

Betroffene Einichtungen:
Hescuro Reha-Klinik, Bad Kissingen: zwei Mitarbeiter*innen
Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, Maria Bildhausen: ein/e Mitarbeiter*in (nicht im Landkreis wohnhaft)
Jack-Steinberger-Gymnasium, Bad Kissingen: ein/e Schüler*in
Stadt Bad Kissingen: ein/e weitere/r Mitarbeiter*in

Hinweise:                                                                                      
Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Anzahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen wieder, bezogen auf 100.000 Einwohner. Die durch den Landkreis Bad Kissingen veröffentlichten Werte stützen sich auf den aktuell vorliegenden Stand des Gesundheitsamtes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.landkreis-badkissingen.de/coronavirus.


Landkreis Bad Kissingen führt Luca-App ein

Kontaktnachverfolgung soll damit einfacher werden – wichtiges Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Papierlisten mit handgeschriebenen Kontaktdaten waren gestern, in Zukunft läuft alles digital – zumindest für diejenigen, die das wollen: Denn ab sofort kann im Landkreis Bad Kissingen die Luca-App eingesetzt werden. Mit Hilfe der Software können beispielsweise im Handel oder in der Gastronomie Kontakte dokumentiert werden. Wird bei einem Gast eine Corona-Infektion nachgewiesen, werden die Daten dem jeweiligen Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt. Damit soll die Kontaktnachverfolgung für die Behörden einfacher werden. 

„Damit haben wir die Möglichkeit, Kontakte schnell und lückenlos zurückzuverfolgen“, sagt Landrat Thomas Bold. „Das wiederum hilft uns dabei, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen – ein ganz wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie neben anderen Maßnahmen wie Impfungen und Tests.“

Die Nutzung der App ist freiwillig und kostenlos. Mit ihr können sich die Nutzerinnen und Nutzer bei einem Besuch eines Restaurants, eines Modegeschäfts oder eines Konzerts anmelden, indem sie einen QR-Code mit ihrem Smartphone einscannen und damit „einchecken“. Beim Verlassen checken sie wieder aus. Sollte bei dem Besuch eine Person in der Nähe gewesen sein, die mit Corona infiziert war, übermittelt die App diese Informationen nach Freigabe durch den Betreiber z.B. des Geschäfts oder des Veranstaltungsortes an das zuständige Gesundheitsamt. Die Weitergabe der Daten erfolgt verschlüsselt und damit sicher. Auch im privaten Bereich kann die Software verwendet werden.

Die App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme Android und iOS und als Webapp. Für alle, die kein Smartphone besitzen, soll es bald einen Schlüsselanhänger geben, über den man sich entsprechend aus- und einchecken kann. Grundsätzlich ist es auch weiterhin möglich, sich handschriftlich in ausgelegte Kontaktlisten einzutragen – die Entscheidung darüber trifft der jeweilige Betreiber des Restaurants, Geschäfts oder der kulturellen Einrichtung.

Im Moment wird die App durch die hohe Inzidenz und die damit verbundenen Einschränkungen (z.B. sind aktuell Museen und Restaurants geschlossen) eher wenig genutzt. „Aber sobald die Maßnahmen gelockert werden, kann uns die Luca-App dabei unterstützen, dass wir einen Schritt weiter zurück zur Normalität machen“, so Landrat Bold.

Antworten zu häufig gestellten Fragen beantwortet der Betreiber der App auf seiner Webseite unter https://www.luca-app.de/faq.

Kostenlose Corona-Schnelltests

Eine Liste, wo und wann aktuell Corona-Schnelltests im Landkreis angeboten werden, finden Sie hier.

Hinweise zu den Impfungen:

Personen, die jünger als 60 Jahre sind und ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sollen bei der Zweitimpfung ein anderes Präparat bekommen. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO). Das Landratsamt wird die betroffenen Personen rechtzeitig über den neuen Termin für die Zweitimpfung informieren. Wir bitten von diesbezüglichen Rückfragen einstweilen abzusehen, um die Hotline zu entlasten.

Entgegen anderslautender Berichte ist die Anzahl der Impfdosen, die den jeweiligen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten zugeteilt wird, nicht abhängig von der Anzahl der im Bayer. Impfportal für eine Impfung registrierten Personen. Die Zuteilung erfolgt auf Basis der Bevölkerungszahl.

Wer ausschließlich von seinem Hausarzt geimpft werden möchte, muss sich weder über das Portal impfzentren.bayern noch telefonisch registrieren. Wir bitten alle Personen, die sich registriert haben und vom Hausarzt geimpft werden, sich nach der Impfung aktiv aus dem Portal zu löschen (wenn die Registrierung online erfolgt ist) bzw. löschen zu lassen (wenn die Registrierung telefonisch erfolgt ist). Dies erleichtert die Terminvergabe für das Impfzentrum.

Wer zum Impfen eingeladen wird und den Termin nicht aufgrund seines Alters bekommen hat, sondern weil er z.B. einer bestimmten Berufsgruppe angehört oder weil die Impfung aus medizinischer Sicht notwendig ist, den bitten wir dringend darum, einen entsprechenden schriftlichen Nachweis mitzubringen (z.B. Bescheinigung des Arbeitgebers oder des Arztes). 

Alle Personen im Landkreis, die der Priorisierungsgruppe 1 angehören und sich bereits registriert haben, haben mittlerweile ein Impfangebot bekommen. Somit haben wir mit der Impfung der Personen beginnen können, die zur Kategorie 2 gehören. „Damit sind wir in der Pandemiebekämpfung einen ganz wichtigen Schritt vorangekommen“, sagt Landrat Thomas Bold. „Wir bitten nun alle, die den Kategorien 2 und 3 angehören, insbesondere die Landkreis-Bürger*innen ab 60 Jahren, sich zu registrieren – falls sie das nicht bereits gemacht haben. Nur so können sie bei der Terminvergabe berücksichtigt werden.“

Ab 8. März 2021 hat die Bayerische Staatsregierung in Abstimmung mit der Bundesregierung die Corona-Maßnahmen gelockert. Für den Landkreis Bad Kissingen gelten die maßgeblichen Regelungen im Inzidenzbereich zwischen 50 und 100. Um diese Erleichterungen nachhaltig zu etablieren und um die Bevölkerung weiterhin zu schützen, hält das Landratsamt Bad Kissingen weiterhin an der Maskenpflichtin bestimmten Bereichen der Innenstadt von Bad Kissingen fest und verlängert die maßgebliche Allgemeinverfügung des Landratsamtes bis einschließlich 18.04.2021. Es gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unter anderem in der Fußgängerzone, auf der Ludwigsbrücke sowie auf der Balthasar-Neumann-Promenade und im Rosengarten. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Beachtung!


Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus: Welche Verordnung gilt aktuell, was bedeutet das für mich? Was ist erlaubt, was nicht?

Bund und Länder haben sich auf fünf Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie geeinigt. Die Länder sollen Lockerungen der geltenden Corona-Maßnahmen teils in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehen umsetzen können. Einen Überblick der Öffnungsschritte finden Sie hier.

Für den Landkreis Bad Kissingen gelten ab 08.03.2021 die maßgeblichen Regelungen im Inzidenzbereich zwischen 50 und 100 (siehe Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 07.03.2021).

Aktuell gilt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Sie regelt unter anderem:

Abstandsgebot / Mund-Nasen-Bedeckung (§§ 1, 8, 12)
Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo das nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Kunden im Einzelhandel und im ÖPNV müssen eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard tragen (FFP2-Maskenpflicht). Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Verfahren bei inzidenzabhängigen Regelungen (§ 3)
Wird ein Wert der 7-Tage-Inzidenz, an dessen Überschreiten oder Nicht-Überschreiten Regelungen dieser Verordnung unmittelbar geknüpft sind, an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten oder – falls dies für die Einstufung maßgeblich ist – nicht mehr überschritten, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde dies unverzüglich amtlich bekanntzumachen.
Die für den neuen Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen gelten dann für den betreffenden Landkreis oder die kreisfreie Stadt ab dem zweiten Tag nach Eintritt der Voraussetzung, frühestens am Tag nach der amtlichen Bekanntmachung; in der Bekanntmachung ist der erste Geltungstag anzugeben.

Kontaktbeschränkung (§ 4)
Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 liegt, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Veranstaltungen (§§ 5, 6, 7)
Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten sind untersagt. Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.
Das gilt allerdings nicht für Gottesdienste und Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes unter bestimmten Auflagen.

Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen (§ 9)
Jeder Patient oder Bewohner von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie Altenheimen und Seniorenresidenzen darf von täglich höchstens einer Person besucht werden. Diese muss negativ auf Covid-19 getestet worden sein und das schriftlich oder elektronisch nachweisen können; die Testung mittels eines POC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Für die Besucher/innen gilt innerhalb der Einrichtung FFP2-Maskenpflicht. Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Sport (§ 10)
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Gastronomie (§ 12)
Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt; abweichend zulässig ist die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften mit entsprechenden Maßgaben. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel unter bestimmten Voraussetzung.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet“); es gelten die festgelegten Rahmenbedingungen mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Darüber hinaus muss der Betreiber die Kontaktdaten der Kunden erheben.

Gastronomie (§ 13)
Gastronomiebetriebe bleiben geschlossen. Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Kunden kommt, und für Kunden gilt  FFP2-Maskenpflicht. Bei der Abgabe von Speisen und Getränken ist ein Verzehr vor Ort untersagt.

Schulen (§ 18)
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet (siehe hierzu Bekanntmachung des Landratsamtes Bad Kissingen vom 22.02.2021), findet

an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen,

an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an eiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf,

an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken und

in den Abschlussklassen der übrigen Schulen nach Satz 1

Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt (Detailübersicht der Schulen/Jahrgangsstufen finden Sie hier). Für die übrigen Schülerinnen und Schüler findet durchgehend Distanzunterricht statt.

Weitere Informationen zur Organisation des Unterrichts ab 22.02.2021 gibt es auf der Seite des Bayerischen Kultusministeriums.

Ab 15. März 2021 wird inzidenzabhängig ein Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder ersatzweise ein Wechselunterricht weitergehend zugelassen.
Die Inzidenzeinstufung erfolgt hier nicht nach § 3, sondern nach der insoweit spezielleren Vorschrift im § 18. Danach bestimmt die zuständige Kreisverwaltungsbehörde durch amtliche Bekanntmachung jeweils am Freitag jeder Woche die für den betreffenden Landkreis oder die kreisfreie Stadt maßgebliche Inzidenzeinstufung nach dem jeweils aktuellen Stand der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts. Die für den Inzidenzbereich maßgebliche Regelung gilt dann für den betreffenden Landkreis oder die kreisfreie Stadt jeweils für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags. Regelungen zur Notbetreuung werden vom zuständigen Staatsministerium erlassen.

Kitas (§ 19)
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet (siehe hierzu Bekanntmachung des Landratsamtes Bad Kissingen vom 22.02.2021), ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.

Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen.

Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Allgemeine Informationen zur Kintertagesbetreuung ab 22.02.2021 finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Ab 15. März 2021 können Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder bei einer Inzidenz unter 100 im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und unter 50 im Regelbetrieb wieder öffnen. Das Inzidenzeinstufungsverfahren erfolgt hier ebenfalls nicht nach § 3, sondern nach der bereits unter § 18 beschriebenen Inzidenzeinstufung.

Regelungen bei einer erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz (§ 25)
Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Wert der 7-Tage-Inzidenz, so muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen. Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der erhöhte Inzidenzwert auch auf den Eintrag von Infektionen aus angrenzenden Risikogebieten nach § 2 Nr. 17 IfSG zurückzuführen ist, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde insbesondere zusätzliche Ausgangsbeschränkungen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie zusätzliche Schutz- und Hygienemaßnahmen für Betriebe, die Grenzgänger beschäftigen, anzuordnen.

Regelungen bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100, nächtliche Ausgangssperre
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist von 22 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt. Ausnahmen sind z.B. ein (tier-)medizinischer Notfall, der Gang zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts oder die Begleitung Sterbender -> Bekanntmachung zur Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre ab 16.02.2021 im Landkreis Bad Kissingen


Diese allgemein und unmittelbar geltenden gesetzlichen Regelungen ergänzt das Landratsamt Bad Kissingen durch die Allgemeinverfügung vom 11. Januar 2021, geändert durch die Allgemeinverfügung vom 1. Februar 2021, Allgemeinverfügung vom 15. Februar 2021 und Allgemeinverfügung vom 8. März 2021. Diese regelt unter anderem eine Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen von 8 bis 18 Uhr. Dies betrifft insbesondere die in der Stadt Bad Kissingen ausgewiesenen Straßen im Bereich der Fußgängerzone.

Hinsichlich "Wegfall der nächtlichen Ausgangssperre im Landkreis Bad Kissingen" und "Vorliegen der Voraussetzungen für Präsenzunterricht insbesondere der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und der Abschlussklassen, den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen, sowie für Angebote in Präsenzform für berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, Fahrschulunterricht" siehe die beiden Bekanntmachungen im Sonderamtsblatt Nr. 4 des Landratsamtes Bad Kissingen vom 22. Februar 2021.

Impfzentrum
 

Nicht vergessen: Ausweis, Impfbogen und Medikamentenplan mitbringen

Was Sie brauchen, damit der Termin für die Corona-Impfung reibungslos abläuft

Da hat man wochenlang auf den Termin für die Corona-Impfung gewartet, und dann das: Bei der Anmeldung im Impfzentrum merkt man, dass man seinen Personalausweis daheim vergessen hat. Den Medikamentenplan hat man zwar grob ich Kopf, aber ganz sicher ist man auch nicht. Und dass man den Impfbogen mitbringen sollte, war nicht ganz klar. Doch all diese Dokumente muss man dabei haben bzw. vorzeigen, wenn man sich impfen lassen möchte. 

Die Daten zu erfassen, ist aufwändig – aber notwendig. Schließlich muss sich der Impfwillige zum einen legitimieren, zum anderen sind die medizinischen Informationen für die Anamnese und damit auch für die Verträglichkeit der Impfung wichtig. Wer seine Unterlagen dabei hat, erspart sich und anderen unnötige Verzögerungen. Im schlimmsten Fall muss der Termin sogar verschoben werden. 

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Deshalb bittet das Landratsamt noch einmal darum, beim Impftermin folgende Dokumente mitzubringen: 

  • Impfbogen: Diesen erstellen Sie in Ihrem Account, sobald Sie eine Benachrichtigung erhalten haben, dass Sie einen Impftermin vereinbaren können. Die Gesundheitsfragen werden nochmals abgefragt. Danach drucken Sie den Bogen bitte 2 mal aus und bringen ihn unterschrieben (Person selbst oder ggf. Betreuer*in) zum Impftermin mit (bei telefonisch registrierten Personen wird der Impfbogen bei der telefonischen Terminvergabe direkt erstellt).
  • Ausweisdokument: Personalausweis oder Reisepass. Alternativ akzeptieren wir auch Gesundheitskarte, Führerschein oder abgelaufenen Personalausweis, solange die zu impfende Person eindeutig durch das Lichtbild identifizierbar ist. 
  • Impfpass: Wenn vorhanden, dies bitte mitbringen. Falls nicht vorhanden, stellen wir gerne einen Zettel zur Einlage in den Impfpass aus. 
  • Wenn vorhanden, Medikamentenplan
  • Wenn vorhanden, Allergieausweis
  • Bei Berufstätigen: Nachweis über Ihre Arbeitstätigkeit, der Sie eindeutig für eine Impfung der jeweiligen Priorität einordnet (z.B. Arbeitgeber-Nachweis; Selbstständige durch Bescheinigung der Heim-Tätigkeit oder Gewerbeschein o.ä.)

Auf dem Parkplatz Tattersall gibt es ausgewiesene kostenlose Kurzzeitparkplätze (1 Stunde mit Parkscheibe), von der Salinenstraße kommend. Hier können Sie für die Dauer Ihres Impftermins parken. Sollte ein Rollstuhl benötigt werden, so wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter*innen am Eingang. Diese stellen Ihnen dann einen Rollstuhl zur Verfügung.

impfcheckliste

FFP2-Masken an Bedürftige verschickt

Covid-19-Impfungen geraten ins Stocken – nach Lösung für nicht-mobile Landkreis-Bewohner*innen wird gesucht – Impf-Informationsschreiben an Ü80-Bürger*innen noch nicht zugestellt

Eine große Herausforderung hatte das Landratsamt Bad Kissingen in dieser Woche zu bewältigen: Insgesamt mussten rund 18.000 FFP2-Masken an bedürftige Menschen im Landkreis verschickt werden. Als bedürftig gelten Empfänger von Grundsicherungsleistungen, Obdachlose und Nutzer von Tafeln.

Keine einfache Aufgabe, denn die Masken mussten zunächst – zusammen mit einem Schreiben des Ministeriums – in insgesamt 3.600 Briefumschläge gepackt werden. Schnell sagte fast ein Dutzend ehrenamtlicher Helfer*innen der Bad Kissinger Feuerwehren – darunter Kreisbrandrat Bruno Metz und Kreisbrandmeister Christian Neugebauer – zu, mitanzupacken. Sie schafften es, die Masken innerhalb von rund 5 ½ Stunden einzutüten. „Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar“, sagt Landrat Thomas Bold.

Die Adressaufkleber mussten aus Datenschutzgründen extra aufgeklebt werden. Das erledigten Mitarbeiter*innen des Landratsamts, die dafür jeden einzelnen Umschlag noch einmal in die Hand nehmen mussten. Am Ende schoben sie neun vollgepackte Rollbehälter über die Straße zur Post. Die FFP2-Masken werden den Bedürftigen in den nächsten Tagen zugestellt.

Die Corona-Schutzimpfungen im Landkreis sind ins Stocken geraten: In dieser Woche konnte wegen Impfstoffmangels keine einzige Erstimpfung durchgeführt werden, lediglich Zweitimpfungen waren möglich. Über diese Situation ist Landrat Thomas Bold „alles andere als glücklich“. „Ich weiß, dass viele Menschen sich so schnell wie möglich eine Impfung für sich oder ihre Angehörigen wünschen. Aber noch ist es leider nicht soweit, dass wir sagen können: Wir brauchen an einem bestimmten Tag eine bestimmte Anzahl an Impfdosen. Stattdessen müssen wir abwarten, welche Menge uns an welchem Termin zugeteilt wird.“ Der Landrat bittet die Bürger*innen weiter um Geduld, „auch wenn ich weiß, dass es schwer fällt.“

Wie können Menschen, die zuhause gepflegt werden und damit nicht mobil sind, geimpft werden? „Diese Impfungen von Hausärzten durchführen zu lassen, ist aktuell leider nicht möglich – dafür ist der Impfstoff nicht geeignet“, bedauert Landrat Thomas Bold. Da es für die Betroffenen sehr aufwändig, für einige sogar unmöglich, ist, ins Impfzentrum zu kommen, beschäftigen sich die Verantwortlichen im Landratsamt aktuell intensiv mit der Frage, wie die Impfungen durchgeführt werden können. „Wir wollen es möglich machen, dass diese Personen wohnortnah geimpft werden können“, so Landrat Thomas Bold. Hier haben die Gemeinden bereits Bereitschaft signalisiert, bei der Registrierung der Pflegebedürftigen sowie bei der Organisation der Impfungen zu helfen. „Wir sind zuversichtlich, bald eine Lösung zu finden“, so der Landrat.

Leider sind die Informationsschreiben zu den Covid-19-Impfungen an die über 80-jährigen Bürger*innen im Landkreis noch nicht zugestellt worden. Die Briefe werden zentral über die Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) verschickt. Da alle Landkreise zur gleichen Zeit ihren Infobrief in Auftrag gegeben haben, kommt es dort nun leider zu Verzögerungen. Laut Mitteilung der AKDB arbeiten alle Mitarbeiter*innen mit vollem Einsatz daran, dass die Briefe zeitnah an die Post übergeben werden können. Wir bedauern die Verzögerung sehr und bitten um noch etwas Geduld.


Impfungen gegen das Coronavirus - Landrat Bold informiert

Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, konnte inzwischen mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen werden. Seit dem 27.12.2020 sind mobile Gruppen des Landkreises unterwegs, um in einem ersten Schritt die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und
Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen zu impfen.
Als Person, die das 80. Lebensjahr vollendet hat bzw. in Kürze vollenden wird, gehören auch Sie zu der Personengruppe mit dem höchsten Risiko für eine schwere Erkrankung. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, Ihnen einen schnellen Zugang zur Impfung gegen das COVID-19-Virus zu ermöglichen. Eine Verpflichtung hierzu besteht selbstverständlich nicht.
Sie können sich ab sofort bequem von Zuhause aus online unter www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren. Sollte Ihnen der Umgang mit dem Internet nicht geläufig sein, ist Ihnen ein Angehöriger oder Bekannter sicherlich gerne behilflich.
Sofern Ihnen eine Online-Registrierung nicht möglich ist, kann diese auch telefonisch unter der Rufnummer 0971 801-1001 erfolgen. Bitte halten Sie in diesem Fall Informationen zu ggf. vorliegenden chronischen Erkrankungen und Allergien bereit. 

Wegen eines konkreten Impftermins werden Sie nach erfolgter Registrierung gesondert verständigt. Wie zeitnah dies erfolgen kann, ist in erster Linie von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes abhängig. Ich bitte Sie diesbezüglich um etwas Geduld.
Die Impfungen erfolgen im Impfzentrum des Landkreises Bad Kissingen, Tattersall, Reithausplatz 2 in Bad Kissingen und sind natürlich kostenfrei.
Im Rahmen der Terminvereinbarung (online bzw. telefonisch) wird abgefragt werden, ob Sie Hochrisikopatient sind (ärztliches Attest), ob Sie an chronischen Erkrankungen oder einer Blutgerinnungsstörung leiden und ob Allergien bekannt sind. Bitte halten Sie etwaige Informationen hierzu bereit, um den Anmeldeprozess zu beschleunigen.
Zu Ihrer Information haben wir Ihnen das aktuelle Aufklärungsmerkblatt beigefügt. Diesem können Sie allgemeine Informationen zum Thema COVID-19, der Schutzimpfung und insbesondere den damit einhergehenden Chancen und Risiken entnehmen.
Durch eine Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst, Sie leisten damit auch einen wichtigen Beitrag, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit Erkrankungen mit schwerem Verlauf zu verhindern. Nur durch einen flächendeckenden Impfschutz ist eine Rückkehr zur alten Normalität möglich.
Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Bold
Landrat

Ampel


Allgemeinverfügung Landkreis Bad Kissingen - Inzidenzwert >50

Allgemeinverfügung KG 50erAllgemeinverfügung KG 50er, 477 KB

Veranstaltungen (Halloween, Allerheiligen, Martinsumzüge)

PM Corona_Veranstaltungen AllerheiligenPM Corona_Veranstaltungen Allerheiligen, 155 KB

27.10.2020

Bürgertelefon wieder erreichbar!

Ab Dienstag, 27. Oktober 2020, steht den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen rund um das Coronavirus wieder das Bürgertelefon des Landkreises Bad Kissingen zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 0971/7165-0 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie folgt erreichbar:

Montag bis Donnerstag von 10 bis 14 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr.

26.10.2020

Bekanntmachung des Landkreises Bad Kissingen zur Maskenpflicht

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04.09.2020

Allgemeine Hygieneregeln im öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises Bad Kissingen

Corona ist noch immer ein Thema, und vor allem jetzt, wenn die Schule wieder beginnt und nach den Ferien das Berufsleben wieder Fahrt aufnimmt, bedeutet dies, dass voraussichtlich wieder mehr Menschen im ÖPNV unterwegs sein werden.

Dem Landkreis Bad Kissingen ist es wichtig, mögliche Ansteckungen zu vermeiden und er bittet daher die Bevölkerung, sich in allen vorgeschriebenen Bereichen und somit auch im ÖPNV an die bekannten Hygieneregeln zu halten.

Damit schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Personen. Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie liegt also in der Verantwortung eines jeden einzelnen.

Folgende Regeln sind insbesondere im ÖPNV zu beachten:

  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung – sowohl in den Fahrzeugen als auch an den Haltestellen
  • Beachten Sie, wo immer möglich, das Mindestabstandsgebot von 1,5 m
  • Husten oder niesen Sie in die Ellenbeuge oder benutzen Sie ein Papiertaschentuch
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife – daheim und unterwegs
  • Halten Sie die Hände möglichst von Ihrem Gesicht fern

In Abstimmung mit den im Landkreis Bad Kissingen den Linienverkehr betreibenden Verkehrsunternehmen soll zunächst in den beiden ersten Schulwochen die Auslastung der Linienbusse beobachtet werden und dann fallbezogen und sofern die benötigten Kapazitäten (Busse, Fahrpersonal) vorhanden sind, Verstärkerbusse eingesetzt werden. Das Ziel des Landkreises ist, durch den Einsatz von Verstärkerbussen, die (Steh-) Platzanzahl in den Bussen zu reduzieren.

An Grund-/Mittel- und einigen Förderschulen, an denen die Schülerbeförderung ganz oder teilweise im freigestellten Schülerverkehr durchgeführt wird und diese nicht im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Bad Kissingen liegt, kann es möglicherweise Abweichungen geben. Natürlich gelten auch hier die o.g. Hygieneregeln.

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